über mich

 

 

RonaldAn meiner künstlerischen Arbeit fasziniert mich vor allem die große Kraft der Inspiration.

 

Es beginnt oft mit einer Idee, die rasch an Umfang gewinnt und schließlich so stark wird, dass sie mich kraftvoll ins Tun zieht.

Ich habe dabei das Gefühl, dass alles wie von selbst läuft.

 

Es ist nicht so, dass ich mich während der Arbeit nicht anstrengen müsste, aber die Anstrengung wird ganz anstrengungslos wahrgenommen.

 

 

 

Ich habe mich oft gefragt, woher Kreativität kommt, habe dabei aber keine befriedigende Antwort gefunden.

 

Es kommt mir so vor, als wäre die Quelle irgendwo jenseits des Verstandes und alles, was man tun kann (wenn überhaupt) ist, diesem Fluss nicht im Wege zu stehen.

 

Da ich selbst erfahren habe, wie heilsam eine eigene künstlerische Tätigkeit ist, habe ich 2007 mit der Ausbildung zum Kreativtrainer und Kunsttherapeuten begonnen.

 

Ich möchte an dieser Stelle noch John Leonard zitieren, der im New York Times Magazine am 10.11.1968 geschrieben hat:

 

 

Wenn wir alle unsere eigenen Filmkameras und Kassettenrekorder und Leinwände hätten, wenn wir unsere eigenen Möbel entwürfen, unser Glas gestalten würden, unsere eigenen Teppiche weben und eigene Bücher drucken würden, könnten wir die verworrene Hülle unseres Selbst neu stricken.

Der auf uns lastende Wulst von ästhetischer Theorie, während wir erstarrt unter den Maschinen liegen, hat uns von eigener Erfahrung entfremdet, lässt uns nur stilisierte Antworten hervorbringen. Wir verstehen nicht, wir nehmen nur affektierte Posen ein. Das Kunsthandwerk, der Ausdruck unserer Privatheit, die heilsame Arbeit könnte uns herausführen.